Das perfekte Geschlecht. Auf dem Weg in eine gerechte Gesellschaft: Unterschiede zwischen Menschen – so geschlechtliche – sind nicht vorgegeben, sondern resultieren aus Ungleichbehandlungen. Anstatt noch immer über die Berechtigung der 1949 gewagten These von Beauvoir „Kein biologisches […] Schicksal bestimmt die Gestalt, die das weibliche Menschenwesen […] annimmt“ zu diskutieren, gilt es, offensiv weiterzudenken. Hierfür werden Anregungen gegeben, die, anknüpfend an Marx und Beauvoir, klar machen, warum uns nicht einmal mehr der gesellschaftliche Charakter von Geschlecht auffällt. Es wird der Weg zu einer emanzipatorischen Utopie von Geschlecht aufgezeigt, die von dem neusten Stand wissenschaftlicher Betrachtungen ausgeht.
Dr. Heinz-Jürgen Voß forscht und lehrt zu Geschlecht, Biologie und Queer. Buch zum Thema: „Geschlecht“ (Reihe theorie.org).
Am 10.11.2010 in der Vorlesungsreihe "Superwoman? Superman? - Visionen vom optimierten Leben" des IZFG der Uni Greifswald.