Aktuelle Forschung

[Aktuell] Video „Sexuelle Bildung im Kontext Sozialer Arbeit“

Im Interview mit Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß beleuchten Dorothea Gebhardt (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für soziale Arbeit e.V. Münster) und Prof. Dr. Felix Manuel Nuss (Katholischen Hochschule Münster) grundlegende und aktuelle Aspekte der Sexuellen Bildung. Neben einer grundlegenden Einschätzung, was unter Sexueller Bildung zu verstehen ist und welche Themenbereiche sie umfasst, werden im Besonderen aktuelle politische Entwicklungen in den Blick genommen. Dabei wird gefragt, was (rechts-)populistischen Akteur*innen entgegengesetzt werden kann, um eine vielfältige Gesellschaft aktiv mitzugestalten und sexuelle sowie geschlechtliche Selbstbestimmung zu stärken. Auf Youtube:

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[1] Sexuelle Bildung für das Lehramt sowie interkulturelle und intersektionale Aspekte Sexueller Bildung

  • Im Projekt „Sexuelle Bildung für das Lehramt (SeBiLe)“, gefördert vom BMBF, fand eine quantitative und qualitative Untersuchung zur curricularen Verankerung der Themenfelder Sexuelle Bildung und Prävention von sexualisierter Gewalt im Lehramtsstudium statt, anschließend eine Curriculumsentwicklung. Darauf aufbauend ist mittlerweile, gefördert durch Reckitt, das umfassende Curriculum „Sexuelle Bildung für das Lehramt 2.0“ entstanden. Es zielt auf die Verankerung der Themen Sexuelle Bildung und Prävention von sexualisierter Gewalt im Lehramtsstudium und im Referendariat. Das Curriculum – mit einer umfassenden Handreichung – findet sich unter www.sebile.de.
  • Forschungsergebnisse zur Verankerung der Wissens- und Kompetenzentwicklung zu den Themen Trans- und Intergeschlechtlichkeit in den Bildungslehrplänen und Curricula von Ausbildungs- und Studiengängen relevanter Sozial- und Gesundheitsberufe konnten durch eine Förderung durch das BMFSFJ gewonnen werden. Ein Überblick finden sich in einem fokussierten Policy-Paper.
  • Interkulturelle und intersektionale Aspekte Sexueller Bildung wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Burgenlandkreis im südlichen Sachsen-Anhalt untersucht, ein Curriculum entwickelt und eine kontinuierliche Fortbildungstätigkeit etabliert. Zwei Handreichungen sind frei zugänglich (Handreichung 1 und Handreichung 2), ebenso ein Mitschnitt der Bundeskonferenz.

[2] „Grenzen achten“: Forschungen zu sexueller Selbstbestimmung und sexualisierter Gewalt

[3] Forschungen zu biologischen und medizinischen Geschlechtertheorien